Holzarten

 

 

Wir können uns vorstellen, dass man bei den ganzen Holzarten manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Wir möchten Sie natürlich auch hier nicht im Regen stehen lassen und beraten Sie gern ausführlich über alle Hartholzarten.

Hier finden Sie eine Auflistung aller angebotenen Holzarten im Bezug auf Farbe, Charakter, Bearbeitbarkeit und Verwendung mit Produktbeispielen. Sollten Sie noch spezielle Fragen haben, dürfen Sie uns jederzeit per E-Mail oder Telefon kontaktieren. 

Holzart Farbe Charakter Bearbeitbarkeit Unsere Produkte

Ahorn

 

Meist helles, feinporiges und homogen strukturiertes Holz mit von der Art abhängigen Dichte- und Farbdifferenzen. Die Bearbeitung von Ahorn ist in Abhängigkeit von der Dichte leicht bis erschwert und erfordert scharfe Werkzeuge, da es sonst zu Verbrennungen an der Holzoberfläche kommen kann. Faserabweichungen erschweren die Bearbeitbarkeit. Ahorn ist gut messer- und schälbar und lässt sich bei geradfaserigem Wuchs gut biegen. Die Oberflächen-Behandlung ist unproblematisch. Um eine helle Farbe zu erhalten, empfiehlt sich die Verwendung UV-stabiler Behandlungsmittel.

Birke

Feinporiges Holz mit meist glatter, seidig glänzender Oberfläche, farblich variabel; überwiegend gelblich bis rötlichweiß, die schwereren Arten teilweise mit hell- bis dunkelbraunem, im Einzelfall auch dunkel-rotbraunem Kern. Alle Birkenhölzer lassen sich in der Regel sowohl manuell als auch maschinell gut und sauber mit von der Dichte abhängigem Kraftaufwand verarbeiten. Das Holz ist leicht zu schälen, messern, profilieren, drechseln, schnitzen und lässt sich generell gut biegen.
Eiche

Deutliche Erkennbarkeit der Jahresringe, dadurch eine edle gleichmäßige Maserung Eichenhölzer sind robust und bekannt für ihre Haltbarkeit. Sie sind witterungsbeständig und sehr resistent gegenüber äußeren Einflüssen. Sowohl unter Wasser als auch in der Erde ist Eichenholz extrem dauerhaft. Eichenholz gehört zu den mittelschweren Hölzern, ist sehr fest und verzieht sich wenig, reißt aber schnell.
Buche

 

Helles, homogen schlichtes Holz mit harter und dichter Oberfläche, die durch charakteristische Holzstrahlen gekennzeichnet ist. Das Holz älterer Bäume weist häufig einen dekorativen rotbraunen Farbkern (Rotkern) auf. Alle Holzsortimente der Buche lassen sich, aufgrund der allgemein homogenen Struktur und trotz der hohen Härte, leicht und sauber bearbeiten. Ausgenommen sind hier Qualitäten mit groben Faserabweichungen z. B. durch Äste. Schrauben und Nageln erfordert Vorbohren. Die Buche eignet sich gut zur Herstellung von Messer- und Schälfurnieren. Um die jeweilige Farbausprägung zu erhalten empfiehlt sich die Verwendung UV-stabiler Oberflächen-Behandlungsmittel. Buche ist nach dem Dämpfen gut zu biegen. Der Splintbereich lässt sich sehr gut tränken, der Rotkern hingegen schlecht.
Espe Die Espe hat eine weißlich bis weißgelbe Farbe. Das Holz dunkelt mit Sauerstoffzunahme stark nach. Der Gesamtcharakter des Espenholzes ist homogen und wenig dekorativ. Espenholz lässt sich gut bearbeiten.
Fichte Holz gelblich weiß und matt glänzend, unter Lichteinfluss zu gelblichbraun nachdunkelnd. Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen hellem Frühholz und dunklerem Spätholz entstehen auf tangentialen Flächen deutliche Fladern und auf Radialfiächen schmale Streifen. Geradfaseriges, hellfarbiges Nadelholz ohne Kernfärbung, durch dunkle Spätholzbänder deutlich strukturiert. Das Holz der Fichte ist leicht, weich und relativ elastisch sowie tragfähig. Die Bearbeitung des frischen wie auch des trockenen Holzes ist maschinell und handwerklich mit allen Werkzeugen schnell und werkzeugschonend durchführbar.
Kirschholz

Rotbraunes Holz mit harmonisch feiner Struktur und matt glänzender Oberfläche. Die meist gleichmäßige feine Struktur der Kirsche ermöglicht eine sehr leichte Bearbeitung mit allen Werkzeugen. Glatte Oberflächen und saubere Kanten sind einfach herzustellen.
Linde Weißlich bis gelblich, bisweilen auch etwas rötlich. Holz zerstreut porig, geradfaserig, von feiner Textur und einer unauffälligen Maserung.  Helles und leichtes Laubholz mit sehr homogener Struktur und einer leicht fettigen, matten oder seidig glänzenden Oberfläche. Das leichte bis mittelschwere Holz kann von Hand und maschinell problemlos bearbeitet werden; es ist gut schneidbar, lässt sich sehr gut hobeln und ausgezeichnet schälen, messern, schnitzen und drechseln. 
Nussbaum Das Kernholz des Amerikanischen Nussbaum ist dunkler und gleichmäßiger gefärbt, oft mit purpurbrauner Schattierung und weniger auffälligen Farbstreifen.  Besonders schönfarbiges Laubholz von braungrauer Grundfärbung, dabei häufig gestreift oder gemasert. Jahrring-Grenzen deutlich, Gefäße grob und halbringporig angeordnet. Sehr dekorativ. Bei geradem Faserverlauf lassen sich die Hölzer mit allen Hand- und Maschinen-Werkzeugen sehr gut bearbeiten, Oberflächen sind nach Spanabnahme oder Messern auffällig glatt und leicht glänzend. Für Nägel und Schrauben empfiehlt es sich, vorzubohren. Oberflächen-Behandlung und Verklebung sind problemlos, bei stark alkalischen Klebern besteht die Gefahr von Fleckenbildung.
Schwarzerle Rötlichweiß, rötlichbraun. Hellfarbiges, rötlichweiß/braunes, zerstreutporiges Laubholz mit zarter Fladerung mit feinen Gefäßen und Scheinholzstrahlen Leichtes Gewicht und einfache Bearbeitung. Allerdings kaum belastbar.
Pappel (-sperrholz) Pappelholz ist ein helles, weißliches, rötlichbraunes bis bräunliches, zerstreutporiges Laubholz. Die Gefäße werden durch das ganze Jahr sehr gleichmäßig gebildet. Früh- und Spätholz ähneln sich, das Holz ist daher gleichmäßig aufgebaut. Trotzdem sind deutlich Jahresringe erkennbar, da das Spätholz zu den Jahresringgrenzen ein schmales dichteres Band bildet.  gute Verarbeitungsmöglichkeiten und geringes Gewicht.